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Chancengleichheit: Gender Mainstreaming


Zu einer ausgewogenen Regionalentwicklung gehört die Herstellung gleichwertiger Lebensbedingungen für Frauen und Männer. Dieses „Gender Mainstreaming“, eine Strategie der gleichberechtigten Teilhabe, gilt auch für die räumliche Planung. Bei allen gesellschaftlichen Vorhaben sollen die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig berücksichtigt werden, da es keine geschlechtsneutrale Wirk­lich­keit gibt. Dieses „Gender Planning“ ist Bestandteil eines Modellprojektes im linksrheinischen Teilraum der Metropolregion. Es wird unterstützt vom Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend und dem Ministerium des Innern und für Sport von Rheinland-Pfalz.

 

Seit den 90er Jahren ist auf der regionalen Ebene die Integration von frauen- und familienbezogenen Belangen in der Planung etabliert. So untersuchte das Projekt „Frauen unterwegs in der Südpfalz“ die besonderen Anforderungen von Frauen in einem integrierten Nahverkehrskonzept.

 

Mit der Gründung des Arbeitskreises FrauenMitPlan im Jahre 1998, mittlerweile ein eingetragener Verein, ist ein Netzwerk von Gleichstellungsbeauftragten, Kommunalpolitikerinnen, Planerinnen und an der Planung Interessierten entstanden. Über eine breit angelegte Fortbildungsreihe zum Gender Mainstreaming und Gender-Planning hat sich ein kontinuierlicher Dialog entwickelt, zu dem auch regionale Konferenzen, wie „Region der kurzen Wege“ und „Familienfreundlich Planen – Nachhaltig Wohnen“ beitrugen.

 

Der Verband Region Rhein-Neckar ist Plattform für dieses Netzwerk, schafft Verknüpfungen zu anderen Foren wie dem Arbeitskreis „Vereinbarkeit Beruf + Familie“, und ist sowohl auf Landes- und Regionsebene als auch auf kommunaler Ebene Kooperationspartner bei der Umsetzung der Gender-Aspekte.


 

 

 


 

 

 

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