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Europa: Artery / Open days


Mit der Beteiligung an den Interreg IIC-Projekten IRMA (Hochwasserschutz), Metrofringes (Entwicklung der Sied­lungs­rän­der) und New Urban Landscapes (Entwicklung von urbanen Stadtlandschaften) hat der Raumordnungsverband Rhein-Neckar bereits seit 1999 seine Europa-Kompetenz unter Beweis gestellt.

 

Der Verband Region Rhein-Neckar ist aktuell zusammen mit dem Nachbarschaftsverband Heidelberg-Mannheim Partner im Artery-Projekt, bei dem es um die Entwicklung von Flusslandschaften geht. 16 Partner aus fünf Regionen und drei Staaten setzen dabei zehn Investitionsprojekte um.

 

Artery hat ein Gesamtvolumen von 12,5 Millionen Euro, wovon 1,2 Millionen in der Metropolregion Rhein-Neckar in­ves­tiert wurden. Der Wasserspielplatz am Heidelberger Neckarufer, Auwaldpflanzungen und eine Schlut am Schwaben­heimer Hof, Radwege in Edingen- Neckarhausen, die Neugestaltung des neckarseitigen Stadteingangs in Ladenburg, eine Flachwasserzone in der Nähe des Collini-Centers in Mannheim, die Einrichtung einer Flusserlebnisstation auf dem Mannheimer Museumsschiff und viele naturpädagogische Angebote der WBW-Fortbildungsgesellschaft für Gewässerentwicklung konnten mit den EU-Mitteln gefördert werden.

 

Die Investitionen im Rahmen des „Agendaparks Lebendiger Neckar“ zwischen Heidelberg und Mannheim sind zugleich ein Beitrag für die Umsetzung des grenzüberschreitenden Konzeptes Landschaftspark Rhein-Neckar-Pfalz. Die Vorbereitungen für ein Nachfolgeprojekt Artery II im Rahmen der nächsten Strukturfondsperiode 2007 – 2013 sind bereits angelaufen.

 

Der Verband präsentierte im Rahmen seiner Metrex-Mitgliedschaft das Artery-Projekt auf den „OPEN DAYS 2006 – der Europäischen Woche der Regionen und Städte“ in Brüssel. Ziel der OPEN DAYS ist, private Investoren und öffentliche Entscheidungsträger der lokalen und regionalen Ebene miteinander in Kontakt zu bringen. Die OPEN DAYS wurden von der Generaldirektion Regionalpolitik und dem Ausschuss der Regionen zusammen mit 135 Regionen und Städten als Hauptpartner organisiert und hatten mehr als 5000 Teilnehmer.


 

 

 

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